In der Kritik: Niki Lauda wirbt für „Book of Ra“

In der Kritik: Niki Lauda wirbt für „Book of Ra“

In der Kritik: Niki Lauda wirbt für „Book of Ra“
Die teuerste Kappe der Welt hat einen neuen Werbepartner bekommen. Der dreifache Formel 1 Weltmeister Niki Lauda stellt seinen prominenten Werbeplatz für die kommenden 4 Jahre dem österreichischen Automatenhersteller Novomatic zu Verfügung. Der bekannte Hersteller von Geldspielgeräten ist weit über die Grenzen des Alpenstaats bekannt. Insbesondere in Deutschland sorgt der Anbieter mit seinen berühmten Geräten Novoline und Novostar für Spielspaß und rasant steigende Umsätze in den örtlichen Spielotheken. Zu den beliebtesten Spielen gehören dabei Klassiker wie Book of Ra und Lucky Lady´s Charm, die das Unternehmen mittlerweile auch online anbietet. Vorbildfunktion in Gefahr Doch längst nicht alle sehen die Kooperation des Formel 1 Stars mit einem Glücksspielunternehmen so locker. Insbesondere die Grünen kritisieren den laschen Umgang mit dem in ihren Augen besonders heiklen Thema Glücksspiel. Denn gerade in Österreich sind immer mehr Spieler von der Spielsucht betroffen. Ergmöglicht wurde dies besonders durch die massenhafte Ausbreitung der beliebten Novoline Automaten. Dazu kommen die extrem hohen Einsätze: Ist der Einsatz in Deutschland auf maximal 400 Punkte(= 4 €) begrenzt, so lassen sich im nachbarstaat schon 20 € pro Runde setzen. Lauda sieht der Kritik gelassen entgegen. „Die Novomatic AG sei ein international ausgerichtetes Unternehmen, das voll in sein Werbekonzept passe“, so Lauda auf Anfrage eines Journalisten. In der Tat wächst das Unternehmen, das mittlerweile in 40 Ländern vertreten ist, stark, und liefert seine von mehr als 20.000 Angestellten gefertigten Produkte international aus. Lauda kassiert für die Werbefläche ein jährliches Honorar von 1,2 Millionen Euro.